RUNDHOLZ DIP Berber Print als Hommage an die Amazigh

Eine Hommage an die Amazigh

Zwischen Wüste und Tradition: Die Farben der Amazigh ….

Die Wüste ist weit mehr als ein Ort aus Sand, Wind und endlosem Horizont. Für die Menschen Nordafrikas war und ist sie Lebensraum, Handelsweg und kultureller Begegnungsraum. Besonders die Amazigh – häufig auch unter der historischen Bezeichnung „Berber“ bekannt – blicken auf eine jahrtausendealte Geschichte in Nordafrika zurück.

Ihre Kultur ist geprägt von einer tiefen Verbundenheit mit der Landschaft. Farben, Muster und Materialien erzählen dabei oft Geschichten von Herkunft, Zugehörigkeit und Handwerk: Das tiefe Rotbraun von Henna, erdige Töne, die an den Wüstenboden erinnern, und kräftige Farben, die sich vom sandfarbenen Horizont abheben, finden sich in unterschiedlichen Formen in der nordafrikanischen Textil- und Schmucktradition wieder.

Auch die Städte entlang der alten Handelsrouten wurden zu Orten des kulturellen Austauschs. Namen wie Dakar wecken Assoziationen an Westafrika, an Märkte, Gewürze, Textilien und die Farben einer Landschaft, in der Wüste und Ozean aufeinandertreffen.

Diese Atmosphäre war Ausgangspunkt für Carsten Rundholz’ Herbst-/Winterkollektion von RUNDHOLZ DIP.

Sie greift die Farbwelt und die Stimmung der Wüste auf und übersetzt sie in eine zeitgemäße, urbane Garderobe.

Die Kollektion ist weniger eine wörtliche Interpretation nordafrikanischer Kleidung, als vielmehr eine Hommage an die Farben, Kontraste, Stoffe und die besondere Atmosphäre, die mit der Wüste und ihrer kulturellen Geschichte verbunden sind.

Carsten Rundholz erzählt in seiner Kollektion nicht von einer folkloristischen Berbermode, sondern arbeitet sehr subtil mit einer erdigen, warmen Wüstenpalette und ornamentalen Anklängen.

Diese Kollektion ist ein Meisterwerk und bringt auch bekennende Schwarz-Liebhaber:innen dazu, „Farbe“ zu tragen.

Ein besonderes Augenmerk möchten wir diesen Sonntag auf den „berber print“ legen:

Das Muster greift die Ästhetik geometrischer Ornamentik auf, wie sie in unterschiedlichen Amazigh-Traditionen vorkommt: Rauten, Dreiecke, Linien und rhythmische Wiederholungen gehören zu den charakteristischen Gestaltungselementen verschiedener nordafrikanischer Handwerkstraditionen. Dabei können die Muster je nach Region ganz unterschiedliche Bedeutungen und Ausprägungen haben – eine einheitliche „Berber-Symbolsprache“ gibt es nicht.

Gerade deshalb ist es spannend, wie modern diese Formen wirken können.

Auf Jacke und Hose wird aus der historischen Inspiration kein traditionelles Kostüm, sondern ein grafisches, zeitgemäßes Muster. Die Farben bleiben erdig und gedämpft; die Ornamentik darf dafür umso stärker sprechen.

Was wir entscheidend und gleichzeitig auch typisch Avantgarde, typisch studiorundholz finden ist, dass Tradition hier nicht kopiert, sondern neu interpretiert wird.

Von der Wüste in die Gegenwart - in avantgardistischen Formen und nur mit einem subtilen Bezug auf das inspirierende Thema.

Lassen Sie sich von unseren Looks inspirieren - mit „berber print“ im Fokus und dabei harmonisch kombiniert mit henna und dakar.

Look 1)

Look 2)

Look 3)

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